Green logistics – schon wieder ein neuer grüner Hype?!

…Oh, sehr gern doch! Aber bitte nachhaltig. Deutschland gehört zu den Top 10 der weltgrößten CO2-Verursachern. In sämtlichen nationalen sowie internationalen Unternehmen sind dringend innovative Strategien gefragt, umweltschädliche Emissionen in der Logistik radikal und langfristig zu reduzieren.

Nur durch kollektives Umdenken kann eine globale Energierückgewinnung realisiert werden. Wie gehen Logistikprozesse und Nachhaltigkeit konkret einher? Genau hier benötigen Unternehmen akut Unterstützung und Know How, um Grüne Logistik wirklich in die Praxis umzusetzen.

Ein weiter Weg? Vielleicht liegt genau hier die Lösung des Problems.

Worum geht es bei Green Logistics?

Hard Fact: Die Globalisierung läuft ebenso auf Hochtouren, wie der Abbau unseres Planeten. Nachhaltige Logistikprozesse aka Green Logistics, fordern eine Transformation von Unternehmensnetzwerken, um Einsparungen von Co2 Emissionen effizient umzusetzen. Dabei werden Lösungswege generiert, Logistikprozesse komplett neu zu denken und umweltfreundlich auszuführen.

Was beinhaltet Green Logistics genau?

Die Bezeichnung „Green Logistics“ entstammt dem Englischen und wird zu Deutsch als „Grüne Logistik“ oder auch „Ökologistik“ übersetzt. Green Logistics umfassen dabei sämtliche Ansätze von Unternehmen, ökologische Schäden durch ihre angewandte Logistik zu minimieren oder gar komplett zu vermeiden.

Was ist das Ziel von Green Logistics?

Green Logistics, bzw. grüne Logistik setzt sich also konkret zum Ziel, durch intelligente Systeme den Co2-Fußabdruck zu verringern und die Umwelt in allen Prozessen der Supply Chain aktiv zu schützen. Dazu gehören effiziente Umstrukturierungen in Produktion, Lieferung und Lagerung: die Vermeidung von Abfallprodukten, die Nutzung recyclebarer Materialien an den entsprechenden Stationen der Supply Chain – sowie letztendlich die Einsparung von Energie und sämtlichen Emissionsausstößen.

Für welche Unternehmen sind Green Logistics relevant?

Immer mehr Unternehmen beleuchten Schaffensprozesse ihrer Dienstleistungen und müssen – damit einher gehend – auch kritische Blicke auf ihre logistischen Abläufe richten. Nicht zuletzt, weil das Bewusstsein für Nachhaltigkeit der Endverbraucher:innen ebenso stetig steigt, wie der Meeresspiegel. Der Weg ist hier also wortwörtlich das Ziel. Wie gelangt Ware von A nach B? Nicht nur, wer als Kind schon einmal „mein rechter rechter Platz is frei“ gespielt hat, weiß, wie vielfältig Transport-Optionen aussehen können. Rollen, fliegen, schwimmen…you name it. Grüne Logistik ist relevant für jegliche Unternehmen, welche mit Lieferung und Empfang von Waren zu tun haben; und Transportwege dabei nachhaltig und effizient gestalten möchten. Naheliegend ist das Thema der Green Logistics auch im E-Commerce ein hochaktuelles Thema.

Warum ist grüne Logistik wichtig?

Mittlerweile ist es sogar bei den ganz großen Konzernen angekommen: die Erde gibt es nur ein einziges Mal. Konventionelle Lieferketten, oftmals mit urig eingesessenen Abläufen traditioneller Familienunternehmen, sind großer Teil des Umweltproblems. Solche Unternehmen haben de facto bislang den ökonomischen Gewinn der ökologischen Weitsicht vorgezogen. Die Rechnung geht aber nicht auf. Wir Menschen verbrauchen natürliche Ressourcen 1,8% Mal schneller, als der Planet sie nachproduzieren kann. Dies ist ein radikaler Angriff auf die sogenannte „Biokapazität“; die Fähigkeit der Erde, Biomaterial ausreichend wiederherzustellen und nachzuproduzieren. Ganz vorne an: Sauerstoff!

Wie gut ist Deutschland im Klimaschutz?

Nach den Sparten Energieerzeugung und Industrie ist der Verkehr drittgrößter Kohlendioxidproduzent in Deutschland. Unsere Luft wird dünn, wenn wir Nachhaltigkeit nicht unmittelbar zur Prio 1 machen. Sprichwörtlich weiter gemalt: auch das Wasser steht uns bald bis zum Hals, wenn wir weiter machen, wie bisher – gesundheitsschädigende Pestizide inklusive.

Legten alle Erdenbewohner den selben Umgang mit der Umwelt an den Tag wie Deutschland, bräuchten wir den Planeten Erde gleich 3 Mal, um unseren Verbrauch durch Biokapazität auszugleichen. Wäre Amerikas Umgang mit der Umwelt globaler Standard, bräuchten wir ganze 5,1 Planeten Erde zusätzlich, um verbrauchte natürliche Ressourcen wieder auszugleichen. Keine neue Nachricht, doch erst jetzt findet sie endlich zunehmend Gehör. Green Logistics wird zum ernstzunehmenden Begriff im Punkto Nachhaltigkeit.

Wie kann das Konzept von Green Logistics umgesetzt werden?

Green Logistics ist ein Oberbegriff für das nachhaltige, grüne Wirtschaften im Kontext aller Logistikdienstleistungen. Effizienz wird nicht mehr nur auf ökonomischer–, sondern ebenso ökologischer Basis definiert. Zeit und Kosten stehen also nicht mehr allein im Fokus eines Unternehmens. Die Schaffung grüner Verhältnisse beginnt schon bei der Digitalisierung von Informationen; E-Mail Verkehr und E-Datenbanken statt Verbrauch von Büromaterialien en masse. Green Logistics erstreckt sich weiter über nachhaltige Warenlagerung und Verpackung, ökologisch sinnvolle Nutzung von Straßen und Fahrzeugen im Güterverkehr, bis hin zu Dienstleistungen gegenüber der Kunden im aller letzten Schritt der Supply Chain. Bedeutet: Wie und über welche Strecke wird Ware ausgeliefert? Welchen Lieferservice biete ich als Unternehmen? Wie läuft die Retoure für Kunden ab etc.

Green Logistics im E-Commerce

Grüne Logistik funktioniert also vor allem in smarten Systemen, welche eine Reduzierung nicht notwendiger Routen ansteuern. In diesem Kontext fällt im E-Commerce oftmals der Begriff des „Micro Fulfillment“. Die Diversifizierung von Lagerstätten;  den sogenannten „Darkstores“ an verschiedenen Hotspots, ist primär in jungen Unternehmen bereits etablierter Bestandteil der Logistikkette. Dabei geht es darum, dass Ware nicht für jede einzelne Bestellung des Endkunden vom Logistikunternehmen aus einem einzigen großen Lager transportiert wird. Durch logistisch neu gedachte Strukturen wie den geografisch gestreuten Darkstores (meist innerhalb der großen Städte), reduzieren sich weite Lieferfahrten zu den Endverbraucher:innen effizient. Als Lieferfahrzeuge dienen nun Fahrräder statt Autos, da die Lagerstätten unkompliziert erreicht werden können. Umweltschädliche Emissionen werden so völlig gemieden.

Ist grüne Logistik die Zukunft?

Fazit: Unternehmen, ob Global Player oder Start-Up, haben in jedem Handlungsschritt ihrer Logistik aktiven Einfluss auf die Umwelt und müssen dich dessen notgedrungen bewusst werden. Es wird dauern, bis Abläufe der Green Logistics genormt sind – und ressourcensparende Logistikprozesse global umgesetzt werden. Betriebliche Umstellungen brauchen Zeit und sind vorerst meist mit Kosten und Aufwand verbunden. Hinter allen Unternehmensentscheidungen stecken Menschen – und der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nachhaltigkeit zahlt sich auf lange Sicht jedoch aus – auch auf ökonomischer Ebene. In Anbetracht des zunehmend größer werdenden Drucks durch die akute Klimasituation, der lauter werdenden Nachfrage von Verbraucher:innen auf dem Markt und medialer Aufmerksamkeit zum Thema Nachhaltigkeit, ist grüne Logistik nicht nur zukunftstragend, sondern schlichtweg unumgehbar.

Sollte ich Green Logistics in mein Unternehmen einbauen?

Aus vielerlei Sicht ist Green Logistics ein Grund, aufzuatmen: denn auch für Endkund:innen hat nachhaltige Logistik erleichternde Auswirkungen. Dazu gehören flexible Lieferzeiten durch lokale Lager, keine Wege zur Post bei retournierter Ware, und ein gutes ökologisches Gewissen beim Einkauf. Eindeutige Entwicklungsschritte zur Servicesteigerung – mit deutlich effektivem Mehrwert zur Unternehmensoptimierung. Eine Win-Win-Win Situation sozusagen; für Umweltschutz, Unternehmen und Endkund:innen. Somit ein klares JA zur grünen Logistik für alle! Du willst Green Logistics  in dein Unternehmen einbauen und weißt nicht wie? Wir machen deine Supply Chain nachhaltig. Lerne HIER unsere Arbeit kennen und sende eine Kontakt E-Mail an dropp!